Ist der Hype um die Piratenpartei gerechtfertigt?
Es ist doch prima. Da kommt in dem verkommenen Parteienapparat eine neue Partei daher. Erst vor ein paar Jahren gegründet und in den ersten Wahlen noch gescheitert, steht die Piratenpartei nun im Berliner Senat. Der Erfolg ist großartig und überhaupt nicht negativ zu sehen.
Doch was machen die Medien daraus? Man liest es bei Tagesschau, Spiegel, Telepolis und wo nicht überall. Die “Piraten” werden hochgelobt und als die großeb Idealisten und Verbesserer gepriessen. Warum das alles? Kann die kleine Partei dem überhaupt gerecht werden?
Ein Blick in das Programm der Partei zeigt ein paar komische Dinge, die z.T. sehr an Sozialismus erinnern bzw. die Gesellschaftsordnung zerstören:
- das Recht auf Privatkopien und keine Kriminalisierung von Tauschbörsenbenutzern
- kostenlose frühkindliche Bildung
- gegen Studiengebühren
- bedingungsloses Grundeinkommen
- Geschlecht aus den Pässen entfernen und geschlechtseindeutige Vornamen abschaffen
- eingetragene Partnerschaften dürfen auch aus mehr als 2 Personen bestehen
Das diese Punkte den großen Medien unterstützenswert erscheinen, ist klar. Besonders soziale Themen – kostenlos für alle – kommt immer gut an. Wer alles bezahlt, ist auch klar…
Sicher sind auch viele unterstützenswerte Punkte im Parteiprogramm. Trotzdem wäre die Partei keine Wahl für mich.











