Unser Star für Oslo (Eurovision Song Contest)
… oder unser Opfer für Oslo.
Wiedermal ist es an der Zeit, sich auf den Grand Prix zu freuen. Vorfreude ist nicht das richtige Wort, eher gequälte Ignoranz der immer öfteren Erwähnung in den Medien.
Seit Jahren ist es Tradition, dass deutsche Teilnehmer mit breiter Brust zum Austragungsort fahren und mit Puhh-Rufen weggejagt werden. Diesmal wird alles anders. So der jährliche Slogan.
Dann kommt da der Stefan Raab daher und macht eine millionenwirksame Abend-Show daraus, einen geeigneten Star zu finden. Alte, abgenutzte “Stars” gibt es genug. Jetzt wird der Einzige gesucht, der mithalten kann. Es geht ja um den europäischen Pott. Die Champions League der maßentauglichen Sülz-Musik.
So, es wird also nun in mehreren Abendshows (mit übrigens sehr erfolgreicher Einschaltquote und guten Werbeeinnahmen) der Star (das Opfer) gesucht, dass man dann in Oslo beim Ausscheid zum Frasse vorwerfen kann.
Das hierfür nur junge, noch gut formbare Kanditaten in Frage kommen, versteht sich. Namen und Gesichter, die man sich nicht merken muss. Wie hat es doch Thomas D. in einem Songtext besungen: “15 Min. of Fame”. Gute Nacht.












…nennen wir es “Opfer”…