Die gute MVV – Teil I

u-bahn netz

Da kauft man sich schön brav immer eine Monatskarte für zwei von vier inneren Ringen des münchner Öffentliche-Verkehrsmittel- Netzes für über 40 Euro. Und kann dann nicht mal ein kleines Entgegenkommen bei einer versehentlichen Überschreitung der erlaubten Zone erwarten.

Vor ein paar Tagen bin ich in München eine Station weiter als erlaubt gefahren, mir war das nicht klar, ich dachte ich befinde mich innerhalb meiner zwei Ringe, sonst hätte ich natürlich nachgestempelt oder wäre gelaufen. Die Darstellung der Zonen ist auf den Plänen leicht verwirrend. Bei der Kontrolle zückte ich also lässig meinen teuren Fahrausweis (“kontrollier mich ruhig”). Umso entsetzter war ich als der Kontrolleur meinte, dass mein Ticket nicht für den dritten Ring gültig sei. Diskussion war nicht möglich. Nachdem er meine Personalien erfasst hatte drückte er mir noch ein Überweisungsformular für die üblichen 40 Euro in die Hand. Da musste ich erstmal schlucken, ich dachte, dass man mit Monatskarte wenigstens etwas weniger bezahlen muss als jemand, der überhaupt kein Ticket hat. Das ist klaffende Ungerechtigkeit. Warum soll ich mir dann überhaupt ein Ticket kaufen? Einer ohne Ticket hätte 40 Euro gespart. Dreckscheisse! Ich werde mal bei dem zuständigen Büro vorbei schauen und versuchen die Strafe zu mildern.

2 Kommentare to “Die gute MVV – Teil I”

  1. Mir ist heute was ganz anderes passiert. Da leihst du eine lieben Kollegen zur Mittagspause mal deine Fahrkarte, weil sie in der Eile vergessen wurde. Und dann? Bekommst sie nicht zurück.
    Weil ich nun diese Geschichte hier kannte, wollte ich natürlich nicht schwarz fahren. Ich musste also für 10,50 Euro eine Streifenkarte kaufen und ganze 6 Streifen entwerten, um nach Hause zu kommen. Dafür gab es dann muffige Luft, schlecht gelaunte Fahrgäste und verspätete Bahnen gratis dazu. Jawohl das Wochenende ist da und die nächste Bahnfahrt liegt weit vor mir. So eine Scheisse zum Freitag…

  2. Das war klar.

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